Möller, Rosemarie: Es wird alles gut…

Es wird alles gut,…

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…mit diesen vier Worten kann man sehr viel weitergeben. Sie geben Trost, sie schenken Hoffnung und sie machen Mut. Jeder Mensch braucht irgendwann einmal Mut, Hoffnung oder Trost. Viel zu oft vermissen wir ein paar liebe Worte, die Wärme vermitteln und Kraft in sich haben. Doch es finden sich sehr wenige Menschen, die sich etwas Zeit nehmen, um einander zuzuhören und aufeinander einzugehen. Wie schön wäre es für viele, ein wenig Liebe durch ein paar freundliche Worte zu erfahren. Es fehlt so vielen Menschen, so dass Sie oft vor Gefühlskälte erstarren und glauben, Liebe existiere nicht mehr auf dieser Welt.

Man kann weiter leben und man kann existieren, doch ist es ein Leben ohne Farben, ein Leben ohne Sonnenstrahlen.

Genauso empfand Marisa Ihr Leben, es war farblos und es kam Ihr oft so vor, als erlebe sie das Leben in schwarzweiß. An manchen Tagen fühlte sie sich, wie eine im Exil lebende, unter fremden Menschen, auf einem fremden Boden. In ihr war das Gefühl, noch nicht am Ziel zu sein, denn sie wusste nicht, wo ihr Zuhause war. Sie verspürte oft den Wunsch zu fliehen, doch wohin, wenn der Ort nicht bekannt ist. Im Traum stand Marisa oft an einer Wegekreuzung mit vielen Wegweisern, doch sie konnte sich nicht entscheiden, in eine Richtung zu gehen.
Ihr Leben bestand aus Tapferkeit und Pflicht, nichts anderes erlebte sie jeden Tag.
Sie hatte große Lust, Dinge zu tun, die verrückt sind, in Freiheit zu lachen und nicht darüber nachdenken zu müssen, was morgen ist. Doch seit ihrer Scheidung musste sie hart um das Überleben kämpfen und um ihre Kinder groß zu kriegen. Sie war oft Mutter und Vater in einem und war zu jeder Zeit für ihre Kinder da. Mehrmals kam sie mit dem Mindestmaß an Mitteln zurecht, wie sie das aushielt, ist ihr oft ein Rätsel gewesen. Mit den Jahren wurde sie stark und hart zu sich, um nicht unterzugehen. Wenn das Leben nur aus Pflichten besteht, ohne sich mal gehen lassen zu können, verliert es an Farbe. Ein sonniger Tag wirkt dann nicht mehr sehr sonnig. Die Lust am Leben verliert sich im Getöse. Es verlief über viele Jahre so anstrengend, dass Marisa lernte, sich an kleinen Dingen zu erfreuen und mit wenigem zufrieden zu sein. Denn auf diese Art und Weise gewann sie etwas Freude und Kraft, um nicht aufzugeben.

Was Männer betraf, so kam sie mit dieser Schöpfung nicht zurecht. Sie hatte schon den Wunsch, wieder einen Partner zu finden, der mit ihr durchs Leben geht. Doch hatte sie sich immer die falschen Männer ausgesucht. Oder war sie die falsche Frau für eine Beziehung? Sie kam mit keiner Beziehung zurecht. An jeder hatte sie Zweifel und ihr Misstrauen wuchs, bis es nicht mehr ging. Die Beziehungen waren anstrengend und um Harmonie hätte Sie kämpfen müssen. Doch das war ihr eben zu anstrengend, darum betrachtete sie es als Sozialarbeit und dazu hatte sie nicht genug Energie, denn die Energie war verplant. Es ging so weit, dass sich Marisa nicht mehr vorstellen konnte, jemals wieder mit einem Mann unter einem Dach zu leben. Geschweige denn, eine häusliche Frau für alles zu sein, um ihr Leben einem Mann zu widmen. Bei dem Gedanken daran bekam sie Angst, denn sie wusste, sie würde es nicht mehr durchstehen, wenn die Beziehungsmonotonie Realität wird. Wahrscheinlich ist diese Angst ein Überbleibsel ihrer gescheiterten Ehe, die sie die letzten Jahre ohne Gefühle verbrachte. Die Liebe ihrer Ehe war verletzt und lag im Sterben. Marisa musste machtlos zusehen, wie sie starb. Wer weiß, was in einem passiert, wenn er glaubt, versagt zu haben. Wenn er feststellt, dass sich die Liebe in Hass verwandelt. Jahrelang war die Liebe ihr Lebensinhalt, doch schneller als sie denken konnte, löste sie sich auf und wurde nichts. Übrig blieben ihr die Kinder und das Verlangen derer, geliebt zu werden.
Vielleicht war sie so sehr verletzt, dass Ihr Unterbewusstsein keinem Mann mehr traute, um nicht noch einmal durch dieselbe Hölle gehen zu müssen.

Im Laufe der Zeit begriff Marisa auch den Sinn ihrer gescheiterten Ehe. Sie lernte sich selber kennen. Durch Einsamkeit und viel Zeit zum Nachdenken, verstand sie viele Dinge. Sie war oft am Boden zerstört und jedes Mal, wenn sie dem Ende nah zu sein glaubte, kam sie sich selber ein Stückchen näher. Ihr Denken veränderte sich mit jedem mal und heute ist ihr klar, dass es so das Beste war, sich aus dieser Gefangenschaft der Seele zu lösen. Denn während ihrer Ehe war sie eine gefangene Frau, die für einen Mann gelebt und gedacht hatte. Eine eigene Meinung wurde nicht als gut empfunden, denn es könnte eine Frau von ihren Pflichten ablenken und der gute und liebe Gatte hätte sich wohl vernachlässigt gefühlt.
Sie lernte Männer kennen, denen es nicht wichtig war, jeden Tag ein gutes Essen zu bekommen. Es waren Männer, die für sie kochten und die sie verwöhnten. Es war schwer, sich das gefallen zu lassen, denn sie musste es langsam lernen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Marisa lernte es, sie bekam sogar eine ganz neue Einstellung zu Beziehungen, eine sehr modische für ihre Denkweise. Denn sie war eigentlich altmodisch und träumte von einer romantischen Liebe, bis das der Tod sie scheidet. Leider hatte Sie keinen Mann kennen gelernt, der ihre Träume erfüllen konnte. Sie hatte das Gefühl, ihr Traum wird ein Traum und fing auch an, realistisch zu Denken. Dann würde es sie nicht mehr so kränken, wenn sie es aus dem Munde eines Mannes hören müsste. Damit lebte sie ganz gut und konzentrierte sich auf ihre Kinder und sich selber. Sie lies alles andere Nebensache sein.
Marisa gab ihrem Leben einen neuen Sinn. Sie fing an, Liebe neu zu leben und allen Menschen Liebe zu geben. Sie war davon überzeugt, damit ein gutes Werk zu tun und eine positive Wirkung zu hinterlassen. Menschen lieben, ihnen helfen mit diesem Leben, das so ist, wie es nicht sein sollte und damit auch klar zu kommen. So fing sie bei sich an, denn nur mit positivem Denken kann positives bewirkt werden. Nur wer selber an sich glaubt, kann die Welt verändern. Es war von nun an ihr Ziel, mit ihrer Veränderung ihre Mitmenschen zu motivieren. Es auch zu versuchen, denn sie wollte endlich mal glückliche Menschen sehen und Farbe in ihr Leben bringen. Sie wollte, dass alles Gut wird, dass die Menschen lachen, dass sie aufschauen und ihrem Leben Sinn geben. Am meisten bewegte sie aber der Wunsch, dass die Menschen wieder anfangen sich zu lieben. Liebe ist so wichtig, sie ist die Energiequelle unseres Lebens, ohne sie ist alles Grau in Grau. Jeder braucht sie und jeder findet sie in sich, denn sie erwacht mit unserer Geburt und lebt weiter in jedem Menschen, dem wir sie schenken. Selbst der Tod kann sie nicht auslöschen, wenn sie sich gut vermehrt hat.

Marisa lernte viele Menschen kennen, mit denen sie lachte und Ihr Herz öffnete. Unter anderem auch eine ganz besondere Frau, die mit einem Satz ihr Leben veränderte. Für Marisa war es eine mit engelhaften Zügen ausgestattete Frau. Ihr Name ist Lena. Lena ist in der selben Situation wie Marisa. Sie ist Mutter von zwei Kindern und quält sich kämpfend durchs Leben, Tag für Tag, wie Marisa. In Lena fühlt sich Marisa verstanden, sie kann alles nachempfinden und steht ihr mit Rat und Tat zur Seite. Lena hat eine Ausstrahlung wie der Sonnenaufgang und es scheint, als wäre alles in ihrem Leben leicht. Sie weiß stets eine Antwort auf Marisa´s Frage: „Warum?“. Sie bewältigt mit ihrer freundlichen Stimme jedes Chaos in Marisa. Durch Lena findet Marisa noch mehr Mut und tankt Energie für jede Situation. Das schöne daran ist, dass es Lena auch so geht und die beiden ergänzen sich in ihrem Denken so sehr, dass sie sehr gerne miteinander manche Zeit verbringen.
Bei einem Spaziergang im herbstlichen Wald erzählt Lena von ihrem Traum. Sie erzählt ihn so lebendig, dass Marisa vor staunen stehen bleibt und ihren Ohren nicht traut. Lena träumt davon, dem Mann ihres Lebens zu begegnen. Sie spricht davon, als wäre er ganz in der Nähe und ein treffen mit ihm wäre bald in Sicht. Es ist wirklich ein Traummann, von dem Lena da träumt. Er sieht gut aus, er ist gebildet, ist klug und hat ein riesengroßes Herz, das es ihm ermöglichen wird, Lena auf Händen durchs Leben zu tragen. Bei allem Respekt, den Marisa für Lena findet, aber da muss sie lachen. Ihr Lachen vermittelt Lena, dass sie nicht ernst genommen wird. Marisa kann nicht fassen, was Lena für hohe Forderungen an Männer stellt, sie ist davon überzeugt, das Lena eine noch größere Träumerin ist, als sie selbst.
Lena schaut Marisa an und ist schockiert über Ihr Lachen. In aller Ruhe und mit aller Bestimmtheit macht sie ihr klar, dass dieser Traum nur wahr wird, wenn sie an ihn glaubt. Warum sollte er nicht in Erfüllung gehen? Diese Frage stellte Lena mit einem sehr ernsten Blick. In ihrem Blick befand sich all ihre Energie und ihr ganzer Lebenswille, mit dem sie jetzt Marisa davon überzeugen wollte, auch an ihren Traum zu glauben. Erstaunt über diese Ausstrahlung, blieb Marisa regungslos stehen und lies Lena`s Worte wirken. Sie wusste, dass sie es gut mit ihr meinte und dachte darüber nach. Als Lena Marisa´s denken beobachtete, ergriff sie ein Gefühl der Nähe und sie nahm Marisa in den Arm und drückte sie ganz herzlich. Es spiegelte sich dieselbe Sehnsucht in Marisa, und Lena meinte nur: „Es wird alles gut“! Marisa gaben diese Worte so viel Energie, dass sie glaubte, Bäume ausreißen zu können. Dieser Tag wird Marisa immer in Erinnerung bleiben, denn dieser Tag hat ihr Denken komplett verändert.
Die kommenden Wochen hat Marisa nur noch wenige, schwache Momente erlebt. Sie hatte Kraft und war stets gut gelaunt. Sie wusste, dass ihr Traum wahr wird. Sehr naiv, wird sich so manch einer denken, doch werden unsere Träume nur wahr, wenn wir daran Glauben.
Unser Glaube daran muss so stark sein, dass wir den Traum sehen können. Unser Bild von dem, was wir wollen, sollte uns täglich vor Augen sein und wir sollten keine Minute daran zweifeln. Das Leben wird uns durch uns selbst überraschen, denn mit unserer Ausstrahlung ziehen wir Menschen an. Jedes Lächeln und jeder positive Gedanke, wirkt sich auf unsere Umwelt aus und kein einziger ist Verschwendung. An jedem Tag kann man seinem Glück näher kommen, indem man es magisch anzieht, durch eine positive Ausstrahlung. Ich denke, damit ist alles möglich und machbar, denn es liegt eine geheimnisvolle Macht dahinter. Wir alle sind nur Menschen, wir alle haben Ängste. Ängste entstehen aber dadurch, dass wir an uns zweifeln und uns nicht vertrauen.
Marisa hatte keine Angst mehr. Sie fing an, ihren Traum zu leben, mit einer neuen Einstellung zu Männern und Beziehungen. Sie wusste, was sie wollte und wie er sein soll. Sie war sich ganz sicher ihn zu finden. Jetzt war Sie in der Lage, ihn zu erkennen und auf ihn zuzugehen. Das alles wäre vorher nie möglich gewesen, weil sie durch schlechte Erfahrungen den Glauben verlor. Der Glaube ist wieder da und wie durch ein Wunder lernte Marisa einen sehr netten Mann kennen, der ihre Vorstellungen übertraf. Ihr Traum geht in Erfüllung und es wurden zwei Seelen gerettet und belohnt. „Es ist alles gut“.
Marisa ist glücklich und es scheint die Sonne. Ihr Leben hat wieder Farbe, ihre Seele findet wieder Frieden und Harmonie, alles wurde leichter.
Nun will Sie allen Menschen Mut machen, sich selber nicht aufzugeben.

Denn es wird alles gut…

© 07.02.2001 by Rosemarie Möller

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