Schlösserland Sachsen: Krimiwettbewerb
Jun 22, 2008 Krimis, Schreibwettbewerbe
Das Schlösserland Sachsen hat einen Krimiwettbewerb gestartet und lädt jeden Autoren/in ein, daran teilzunehmen und es winken folgende Preise:
1.Platz: 1.000 Euro
2.Platz: 300 Euro
3.Platz: 200 Euro
Der Einsendeschluss ist der 15.08.2008 und der Krimi darf maximal 15.000 Zeichen lang sein. Auf die ersten 50 Teilnehmer wartet zudem eine kleine aber feine Überraschung.
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Tags: 1000 Euro Hauptpreis, Autoren, Autorinnen, Krimi, Kriminalgeschichte, Krimiwettbewerb, Kurzgeschichte, Schlösserland Sachsen
“Geleise” von Joe Gutzeling
Jun 8, 2008 Schreibwettbewerbe
Der Autor Joe Gutzeling hatte mit seinem Gedicht “Geleise” am Schreibwettbewerb “Reise ins Ungewisse” teilgenommen und damit den dritten Platz belegt.
GELEISE !
Geleise, Geleise –
wohin geht die Reise ?
Geleise, Geleise –
wohin führt der Weg ?
Trachtet ihr nach Pünktlichkeit ?
Ist euer größter Feind die Zeit ?
Gibt’s hinterm Tunnel Licht ?
Ihr wisst es selbst noch nicht ?
Macht ihr niemals Pause
auf dem Weg nachhause ?
Bin ich hier im Niemandsland ?
Reicht man mir auch dort die Hand ?
Geleise, Geleise –
wohin geht die Reise ?
Geleise, Geleise –
wohin führt der Weg ?
Kehre ich je wieder ?
Singt man dort auch Lieder ?
Bin ich trotz der Stunden
mit daheim verbunden ?
Ist hier schon das Ende ?
Oder gar die Wende ?
Fängt hier alles an ?
Wo endet alles dann ?
Geleise, Geleise –
wohin geht die Reise ?
Geleise, Geleise –
wohin führt der Weg ?
© 2004 by Joe Gutzeling
“Reise ins Ungewisse” von Melissa-Doreen Kühfuß
Jun 8, 2008 Schreibwettbewerbe
Die Autorin Melissa-Dorren Kühfuß hatte mit ihrer Geschichte am Schreibwettbewerb “Reise ins Ungewisse” teilgenommen und damit den zweiten Platz belegt.
Reise ins Ungewisse
Ich wachte auf und hatte so ein komisches Gefühl. Unsicher betrachtete ich meine Hände.
Da bemerkte ich, dass ich nur winzige Fingerchen hatte und mein Zimmer riesig groß war. Ich kletterte eine kleine Leiter, die zufällig neben meinem Bett aufgestellt war hinunter und nahm sie vorsichtshalber einmal mit. Mit der Leiter unter dem Arm tappte ich in die Küche, um zu sehen, ob Mutter da war. Aber das war nicht der Fall. Mir fiel auf, dass an den meisten Stellen der Boden so sauber war, dass man sich darin spiegeln konnte, aber in der anderen Hälfte der Küche waren lauter große bunte Linien und Punkte. Ich schaute mich in der sauberen Hälfte an und bemerkte, dass ich einen Schwanz hatte – viel schlimmer noch – ich war eine Maus!
“Strom der Zeit” von Sabine Fels
Jun 8, 2008 Schreibwettbewerbe
Die Autorin Sabine Fels hatte mit ihrem Gedicht “Strom der Zeit” am Schreibwettbewerb “Reise ins Ungewisse” teilgenommen und damit den ersten Platz belegt.
Strom der Zeit
langsam ziehen die Wolken vorüber
noch nicht einmal die Sterne bleiben
die Augenblicke meines Lebens fließen
unaufhaltsam in den Strom der Zeit
“Die bunte Herbstdiät” von Heike Rau
Jun 8, 2008 Schreibwettbewerbe
Die Autorin Heike Rau hatte mit ihrer Geschichte “Die bunte Herbstdiät” am Schreibwettbewerb “Bunter Herbst” teilgenommen und damit den dritten Platz belegt.
Die bunte Herbst-Diät
„Sind Sie zu dick?”, lese ich in der Zeitschrift „Die kluge Hausfrau”.
Gute Frage! Bis jetzt habe ich mir da noch keine Gedanken gemacht. Ich bin wie ich bin! Beschwert hat sich noch keiner.
Zum Glück gibt es einen kleinen Test in der Zeitschrift.
„Beugen Sie sich nach vorn und berühren Sie bei durchgestreckten Knien mit den Fingerspitzen ihre Füße.” Ich schaffe es fast. Also bin ich nicht schlank genug, sondern nur fast.
„Mögen Sie Schokolade?”
Nun ja, ich träume sogar nachts davon. Das spricht dann wohl auch nicht gerade für meine Figur, sondern eher für Gewichtsprobleme.
„Stellen Sie sich nackt vor den Spiegel und betrachten…”
Bis hier her und keinen Schritt weiter! Ich bin doch kein Exhibitionist!
Gehen wir doch einfach davon aus, dass ich ein paar Kilos zu viel habe. Die Herbst-Diät in der Zeitschrift sieht doch nicht schlecht aus, so schön dekoriert mit Kürbissen, Esskastanien und knallroten Äpfeln. Ich weiß ohnehin nicht mehr, was ich noch kochen soll.
Dieser Salat zum Beispiel, aus Feldsalat und Magerjogurtdressing. Wenn man da ein paar Käsewürfel, etwas gebratenen Speck und Walnüsse drüberstreut, da könnte was Leckeres draus werden!
Oder hier, dieser Magerquark mit Süßstoffherbstapfelkompott. Etwas Sahne unterrühren und statt des Kompotts könnte man Rote Grütze nehmen.
Und dieser Fisch mit Senf-Wasser-Soße und Kürbisgemüse sieht auch nicht schlecht aus, wenn man Senf mag. Ich bin eher für Sauce Hollandaise.
Und hier, die leckere Kohlrabi-Möhren-Kohl-Suppe. Dazu ein Brötchen und ein Kasslerkotelett und ich bin hin und weg.
Und mal im Ernst. Die Kalorienangaben sind der Hammer, alle Gerichte unter 300. Zwei Monate hin und ich kann mit den Handflächen den Boden berühren. Der Waschbrettbauch ist mir sicher. Von Schokolade brauche ich nicht mehr träumen, die kann ich essen.
© 2002 by Heike Rau

