Der schlaue Fuchs

In seinem kleinen Wäldchen hoch oben über einer abgelegenen Hafenstadt in einem norwegischen Fjord wachte Jannik, der feuerrote Fuchs und schützte die großen und kleinen Tiere vor Gefahren.
Jannik saß wie jeden Tag am Berghang von dem er aus direkt das Geschehen in der Hafenstadt beobachtete und machte sich Sorgen, denn die Behausungen der Menschen kamen immer näher an sein Wäldchen heran.
Viele Hektar Wald waren neuen Häusern schon zum Opfer gefallen und verdrängten die dort lebenden Tiere und verkleinerten das Jagdgebiet der Adler, Füchse und Eulen die hier größtenteils lebten.
Über der Hafenstadt lichtete sich langsam der Nebel machte den Blick frei auf die Menschen, die jetzt ihrem Tagewerk nachgingen. Da bestiegen zwei Fischer ihre Boote, eine Wäscherin schleppte einen Korb schmutziger Wäsche und die vielen anderen verrichteten ebenfalls ihre Arbeit sofern sie eine hatten.

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Das Geheimnis der Anna Jansen

Teil 1
„Der Koffer“
Wir schreiben das Jahr 2049. 26 Jahre nach dem ersten bemannten Marsflug…..
Am schönen See Majsjön in herrlicher Naturlandschaft gelegen und nur sieben Kilometer vom Städtchen Gislaved in Südschweden entfernt, bewohnte Anna Jansen ein schmuckes kleines rot vertäfeltes Haus mit überdachter Terrasse und hölzernen Bootsanlegeplatz,welches weit abgelegen und nicht von der Landstrasse einsehbar war. Heute war ein
windiger kalter Herbsttag an dem Anna nur ungern aufstehen wollte aber pünktlich um 6:30 Uhr klingelte ihr Digitalwecker mit einem durchdringenden immer wiederkehrendensurrenden Ton welches entfernt an eine Sirene erinnerte. Die flauschig warme Bettdecke in der sich Anna gemütlich eingemummelt hatte schob sie mürrisch beiseite und drückte
entnervt auf den roten Knopf des Weckers und stand nach ein paar Minuten Verweilen auf. Sie rieb sich die Schlafkörner aus ihren Augen und begrüßte den Morgen mit einem ausgiebigen Gähnen. Zugleich öffnete Sie die dunkelblauen Fenstervorhänge und schaute von ihrem wohligen Schlafzimmer aus nach draußen direkt auf den Bootsanlegeplatz und
See. Ein dichter morgendlicher Nebel hing über dem See und nur mühsam durchdrangen die
ersten Sonnenstrahlen die milchige Suppe. „Ungemütlich da draußen!“, sprach Anna zu sich selbst, klapperte mit den Zähnen und begab sich in ihrem blaurot getupften Schlafanzug ins Badezimmer. Die junge Frau entledigte sich ihrer Schlafkleidung und bestieg mit ihrem nackten wohlgeformten Körper die viereckig verglaste Duschkabine.

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Rentenkürzung mit Folgen

Karl Schneider hatte bis zum 65.Lebensjahr bei der Bahn als Schaffner gearbeitet und bezog eine kleine Rente mit der er knapp über die Runden kam. Er wohnte in einer eigenen allerdings kleinen Eigentumswohnung. Große Sprünge waren wie ein Urlaub waren nicht drin.
Somit musste Karl sich damit begnügen mit seinen knapp 1065 Euro sein Leben zu bestreiten, was ihm auch gut gelang bis er eines Tages einen Brief von der Rentenversicherung bekam. Er öffnete den Brief kurz nach seinem spärlichen Frühstück, dass aus einer Scheibe Brot mit gekochten Schinken und heißem ungesüßten Kaffee bestand.
„Was? 120 Euro weniger?“, stellte Karl entsetzt fest, als er lesen musste, dass er wegen zu wenig eingezahlter Beiträge nun statt wie bisher 1065 Euro nun 865 Euro Rente ab dem nächsten Monat bekommen würde. Zu seinem Bedauern wurde er zu einer Nachzahlung von 4320,59 Euro verdonnert. Der alte Mann bezog die Rente seit drei Jahren und anscheinend war sie nach dem Bescheid wohl zu hoch.
Wutentbrannt rief er erst mal die Rentenkasse an aber bekam nur die Auskunft dass er die Summe in angemessenen monatlichen Raten zurückzahlen. Die Unzufriedenheit stieg in ihm auf. Karl begab sich in den Paderborner Stadtpark und setzte sich auf seine Lieblingsbank gegenüber dem Brunnen. Nachdenklich schaute er in die Landschaft. Er war bei dieser winterlichen Kälte der einzige Mensch im Park aber dass war ihm egal, denn Gesellschaft konnte er derzeit nicht ertragen weil er stinkend wütend auf die Rentenkasse war.
„Scheiß Rentenkasse, können noch nicht mal rechnen und dann soll ich künfig auch noch Steuern auf meiner Rente zahlen!!“, schimpfte Karl erzürnt und stampfte mit seinen Schuhen auf den Steinboden.
„Woher soll ich das Geld denn nehmen?!“, fragte er sich und kam zu keiner Antwort, denn auf seinem Konto waren nur ein paar Euros. Seine wohlhabenden Verwandten wollte er nicht um Geld bitten dafür war er zu stolz.
„Wie ein Penner um Geld betteln möchte ich nicht“, dachte er und schüttelte mit dem Kopf während die Schneeflocken immer stärker fielen. Der Schnee störte ihn aber nicht, denn im zweiten Weltkrieg hatte er schon kältere Winter erlebt und versank in Gedanken.

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