Frankfurter Buchmesse gestartet – E-Book ist Schwerpunkt

Die Frankfurter Buchmesse wurde am 12.Oktober 2011 eröffnet und läuft bis Sonntag. Es wird mit 280.000 Besuchern gerechnet und das elektronische Buch E-Book steht im Mittelpunkt der diesjährigen Messe. Geöffnet ist die Buchmesse bis Freitag nur für Fachbesucher, bevor sie am Wochenende vom normalen Publikum besucht werden kann. Etwa 7400 Anbieter aus 106 Ländern sind mit ihren Neuerscheinungen auf dem Messegelände vertreten.


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Rund 3000 Veranstaltungen wird es geben und knapp 1000 Autoren können persönlich gesprochen werden. Nach Angaben des Buchmesse-Chefs Jürgen Boos befindet sich die Buchbranche in einem zweifachen Aufbruch. Auf der eine Seite werden Autoren neue Wege eröffnet ihre Werke zu veröffentlichen und auf der anderen Seite breche für das klassische Buch eine „neue Ära“ der Veröffentlichung auf. Zahlreiche neue eBook-Reader sind auf der Buchmesse zu sehen, wie etwa der bereits bei Weltbild erhältliche Trekstor eBook-Reader 3.0 welcher für 59,99 Euro angeboten wird.

In Deutschland scheinen sich das eBook und die eBook-Reader langsam zu etablieren. Nach einer aktuellen Studie des Branchenverbandes Bitkom sollen im Jahr 2011 nur 232.000 eBook-Reader abgesetzt werden und der damit verbundene Umsatz soll sich auf 20 bis 30 Millionen Euro belaufen. Laut den Studienautoren werden die eBook-Reader weiterhin ein Nischendasein fristen, da die Konkurrenz durch Tablet-PCs enorm sei.

Ich bin der Meinung dass der deutsche eBook-Markt mit dem nun erschienenen eBook-Reader Amazon Kindle eReader WiFi für 99 Euro für ein breites Publikum interessanter wird. Bislang waren eBook-Reader für manchen Anwender zu teuer und die Auswahl an eBooks zu klein. Im Amazon Kindle Store stehen bereits 40.000 deutschsprachige eBooks darunter meine Titel „Pizza in Love – Geschichte einer aufgewärmten Beziehung“ und „Lockruf des Geldes“ zur Auswahl.

Bildquelle: Pitopia „Lesen im Feld“

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