Buchrezension: Alexa Hennig von Lange – „Leichte Turbulenzen“

Normalerweise wollte ich heute über Schreibwettbewerbe schreiben. Da habe ich es mir anders überlegt, und möchte Ihnen, liebe Leser, eine Rezension von einem Buch geben, welches im letzten Herbst erschienen ist, aber dennoch immer noch erwähnenswert ist und leider zu selten rezensiert wurde.‘

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„Leichte Turbulenzen“ von Alexa Hennig von Lange – habe ich im tobenden Herbst und unter glänzenden Lichtern zur Weihnachtszeit gelesen. Alexa Hennig von Lange schreibt hier von einer jungen Frau, die eigentlich alles hat, aber dennoch unzufrieden ist. Denn: Sie hat nicht das, was andere in Fülle jeden Tag erleben, aber nicht zu schätzen wissen. Das Geschenk geliebt zu werden, so wie man ist und eine wunderbare Familie und den perfekten Partner jederzeit schützend an seiner Seite zu wissen. Ivy hat einen super Job als Bildhauerin bei Madame Tussauds in London, aber: keinen Mann.

Ihre Schwester und ihre Nachbarin leben ihr eine glückliche Ehe mit einigen Turbulenzen vor und bringen sie damit in eine Art Torschlusspanik. Während des Modellierens von Vincent van Gogh verfällt Ivy in eine Trance und hört Vincent zu ihr sprechen und meint sogar, Bewegungen des Malers wahrzunehmen. Während dieser Turbulenzen lernt sie im Flugzeug ihre Flugangst neben dem verführerischen Sitznachbar, der Fernseh-Soaps produziert, niederzulegen.

Im Buch wird nicht beschrieben, ob sie mit diesem Mann eine Beziehung eingeht, was ich sehr schade finde. Dennoch ist der unbeschreibliche Stil von Alexa Hennig von Lange Details auszuschmücken und Gefühle in Farbe zu tauchen, unverwechselbar und macht dieses Buch zu einem harmonischen Erlebnis. Auch für kühle Sommertage. Ein Traum in knapp 300 Worten.

(c) 2012 by Martina Zimmermann

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