Tablet Pocketbook Surfpad 2 im Test

Pocketbook SurfPad 2Das Tablet Pocketbook Surfpad 2 kann im Handel direkt beim Hersteller Pocketbook für rund 120 Euro erworben werden. Ich erhielt ein Testgerät von Pocketbook und da ich so begeistert von dem Tablet-PC bin, entschied ich mich nun dazu ihn zu erwerben. Auf der technischen Seite bietet das Tablet ein sieben Zoll großes Display mit 1280*800 Pixel HD-Auflösung, einen Dualcore-Prozessor mit 1,5 Gigahertz Taktfrequenz, 8 GB internen Speicher und 1 GB RAM Arbeitsspeicher. Der Flashspeicher ist mit einer microSD-Speicherkarte um bis zu 32 GB erweiterbar. Beim Dualcore-Prozessor handelt es sich um einen Rocketchip 3066. Es wird nur der Kommunikationsstandard WLAN unterstützt und dürfte für die meisten Anwender ausreichend sein. Auf der Frontseite befindet sich eine 0,3 Megapixel Kamera für Videochats. In den Bereichen E-Books und Video werden die Dateiformate EPUB, PDF, EPUB, PDF, FB2, FB2.zip, TXT, RTF, HTM, HTML, DOC, DOCX, ASF, MKV, AVI, MP4, FLV, WEBM, 3GP, MOV, MPG und WMV unterstützt. Gelesen werden können außerdem die Dateiformate JPEG, BMP, PNG, GIF (Bilder) und MP3, WMA, AAC, OGG sowie MIDI (Audio). Das Kunststoff-Gehäuse ist hochwertig verarbeitet und in den Farben Grau, Rot und Dark Indigo erhältlich. Die Leistung des Akkus beläuft sich auf 4000 Milliampere-Stunden und der G-Sensor sorgt dafür, dass das Display automatisch gedreht wird. Als Betriebssystem wurde Google Android 4.1 Jelly Bean installiert.

Pocketbook Surfpad 2 einen Monat lang getestet
Das Pocketbook Surfpad 2 habe ich einen Monat lang getestet und kann daher nun einen guten Eindruck vermitteln, wie ich das Tablet finde. Vor der dem ersten Start hatte ich das Akku zur Sicherheit vollständig aufgeladen. Wie feststellen musste dauert eine Akkuaufladung im Extremfall wenn das Akku fast komplett entladen ist, bis zu acht Stunden und dies ist bei einer Akkulaufzeit von zehn Stunden nicht akzeptabel. Als sehr nervig empfand ich das grüne blinkende Lämpchen, wenn das Akku in der Nacht aufgeladen wird. Nur mit der Akkuspar-App Battaria konnte ich die Laufzeit bei deaktivierten WLAN, abgeschalteten G-Sensor, abgedunkelten Display und ausgeschalteten Lautsprechern auf 90 Stunden erhöhen. Ich habe die Spiele Plague Inc. und Temple Run 2 gespielt um damit den Tablet-PC an seine Leistungsgrenzen zu bringen. Das Gehäuse wurde an der Unterseite zwar enorm heiss aber eine Überlastung fand nicht statt. Die Erhitzung ist unangenehm und empfehle das Surfpad 2 nicht auf dem Oberschenkel zu nutzen sondern nur auf einen Tisch. In der ganzen Zeit konnte ich nur minimale Ruckler bei Apps feststellen aber bei 3D-Spielen mit aufwändiger hochauflösender Grafik wie „Need for Speed – Most wanted“ geht der mobile Flachrechner spürbar in die Knie. Jetzt bei der großen Sommerhitze schaltet sich das Tablet außerdem desöfteren aus und musste es jedes mal neu einschalten. Ich werde es wohl zur Sicherheit mit einem Coolerpad betreiben, falls es möglich ist.

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Pocketbook SurfPad 2 ausgepacktWas ich generell gut an dem Surfpad 2 finde, ist die Geschwindigkeit mit welcher Apps geladen werden und laufen. Ich schaue gerne HD-Videos wie zum Beispiel die „Lets Play The Last of us“-Videos von Sarazar oder Musikvideos und konnte keine Ruckler feststellen. Der Akkuverbrauch ist bei Spielen und Apps, die aufwändig gestaltet wurden am höchsten und musste das Tablet dann wieder aufladen. Da ich noch nie ein anderes Tablet-Modell in Händen hatte und testen konnte, kann ich nicht direkt sagen ob das Pocketbook Surfpad 2 eine gute Alternative zu einem Samsung Galaxy Tab 2 oder Apple iPad 2 ist. Bei reiner Betrachtung auf die Ausstattung schneidet das Modell gegenüber den genannten zwei Tablets schlecht ab, da es weder UMTS unterstützt über einen Quadcore-Prozessor noch Digitalkamera verfügt. Leider musste ich feststellen, dass auch nicht alle Apps installiert werden können und darauf laufen. Wer einen preiswerten Tablet-PC für relativ aktuelle Spiele und allgemeine Anwendungen sucht, dem kann das Pocketbook Surfpad 2 allerdings zum Kauf empfohlen werden. Auf dem Tablet lassen sich E-Books erstklassig lesen und nutze dafür die Apps Moon+ Reader, Amazon Kindle und Snippy.

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