Bestseller – Der Blick über den Tellerrand

adult-18598_640Kaum ein anderes Thema wird unter Literaturinteressierten so kontrovers diskutiert wie die Akzeptanz der Bestsellerlisten. Dabei zeigt der langanhaltende Erfolg – die Spiegelbestsellerliste beeinflusst den deutschen Büchermarkt seit den frühen Siebzigern, – dass das Publikum die Anregungen durchaus schätzt. Und auch in jüngerer Zeit zeigen Werke die „Der Schwarm“ von Frank Schätzing oder zuletzt Jonas Jonassons „Die Analphabetin die rechnen konnte“, dass der sogenannte Massengeschmack mitunter Bücher in den Blickpunkt rückt, die zuvor bei der Rezensions-Nomenklatura vergleichsweise wenig Widerhall fand.

Zutreffend ist, dass auch bei den Bestsellerrankings mitunter ein Blick über den Tellerrand lohnt. Einschlägige Bestseller listen zum Beispiel neben den bekannten Listen von Spiegel und Amazon auch weniger bekannte auf, etwa von Buch.de oder auch die Hörbuch-Bestseller des Marktführers. Dasselbe gilt natürlich auch für Sachbuchbestseller, wo man beipsielsweise auch mal beiThalia oder eBook.de stöbern kann.

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Wer es gern ein wenig internationaler mag und der entsprechenden Sprache, der kann sich auch an den Rankings des Guardian oder der New York Times wagen. Oder warum nicht den Sprachkurs untersützten, indem man sich die aktuellen Listenführer aus Spanien oder Frankreich bestellt? Bei allem Respekt vor der altehrwürdigen Institution „Spiegelbestseller“ – kleinere Rankings bieten mitinter auch ganz spannende Anregungen.

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