Weltbild kauft Buecher.de

Weltbild kauft Buecher.deDie insolvente Weltbild-Gruppe ist neuer Eigentümer des Online-Buchhändlers Buecher.de und übernahm dafür 33,3 Prozent von Axel Springer. Es handelt sich dem Insolvenzverwalter zufolge um einen strategisch wichtigen Zukauf. Der Kaufpreis ist nicht  bekannt, weil zwischen Axel Springer und Weltbild ein Stillschweigen vereinbart worden war.

Das Unternehmen Weltbild war im Jahr 1999 zusammen mit Axel Springer,  T-Online und Holzbrinck Networxs an der Gründung von Buecher.de beteiligt. Der Jahresumsatz des Amazon-Konkurrenten hatte sich vor zwei Jahren auf über 50 Millionen Euro belaufen. Zum Jahresanfang geriet die Weltbild-Gruppe in die Insolvenz in deren Folge rund tausend Mitarbeiter ihre Kündigung erhielten.


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Gerettet wurde die Firma durch den Einstieg des Düsseldorfer Investors Droege, der sich den Hauptanteil des Unternehmens sichern konnte und wieder in die Gewinnzone bringen will. Der Insolvenzverwalter Geiwitz bleibt mit einem Minderheitsanteil an Weltbild beteiligt und bleibt weiterhin Vertreter der Gläubiger. Im Rahmen der Übernahme sollen unrentable Weltbild-Filialen geschlossen und der Fokus auf den Onlinevertrieb verstärkt werden.

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