Geschichte der Schokolade

PralinenDie Schokolade ist immer eine Sünde wert und kann auf eine jahrhundertelange Geschichte zurückblicken.  Im 4.Jahrhundert wurden bereits die ersten Kakaopflanzen von den Vorfahren der südamerikanischen Hochkulturen der Maya und der Azteken angebaut.  Der Kakao wurde gemahlen, mit Vanille,  scharfem Chili, Wasser und Honig vermengt. Die Azteken bezeichneten dieses Getränk als „Xocolatl“ und verwendeten die Kakaobutter sowohl zur medizinischen Behandlungen als auch Kosmetik. Die Kakaobohne war bei den Azteken ein wichtiges Zahlungsmittel, welches sie zum Erwerb von Gütern nutzen und damit teilweise ihre Steuern zahlten.

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KakaobohnenDer berühmte Seefahrer und Entdecker Amerikas, Christoph Columbus, wurde im Jahr 1502 als erster Europäer auf die Kakaobohne als Zahlungsmittel aufmerksam aber widmete ihr dennoch keine größere Bedeutung. Erst der spanische Eroberer Hernan Cortes erkannte die Bedeutung der Kakaobohne und probierte mit seinen Soldaten das bittere Kakaogetränk. Sein Sieg über die Azteken im Jahr 1521 gilt als ein denkwürdiger Schachzug in der Expansionspolitik des 15.Jahrhunderts. Er ließ Kakaobohnen nach Europa verschiffen und verfeinerte das Getränk. Mit Vanille und Zucker gewann das Kakaogetränk in Europa schon bald seine ersten Fans.

Vierhundert Jahre lang war die Schokolade nur für die Wohlhabenden erschwinglich. Bei der Kakao-Verarbeitung kamen im 19.Jahrhundert schließlich Maschinen zum Einsatz, die zur einer kostengünstigeren Produktion und Gründung zahlreicher Schokoladen-Hersteller führte. Die erste genießbare Schokoladentafel entwickelte ein britischer Schokoladenfabrikant im Jahr 1848 und läutete damit eine neue Zeit in der Schokoladenbranche ein. Bisher konnte die Schokolade nämlich nur flüssig genossen werden aber mit der Neuentwicklung der britischen Firma begann eine neue Geschichte.

chocolates-16618_1280In der heutigen Zeit ist Schokolade in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, Farben und Formen erhältlich. Sehr beliebt ist belgische Schokolade aufgrund ihrer Feinheit und des einmaligen wunderbaren Geschmacks. Ein Unternehmen welches sich auf die Herstellung köstlicher Schokoladen spezialisiert hat, ist Cacaomundo deren Sortiment sich auf einem hohen Qualitätsstandard befindet und für jeden Schokoladenfan etwas bietet. Besonders vor Feiertagen wie Ostern und Weihnachten ist die Schokolade sehr beliebt. Jährlich verbrauchen die Deutschen etwa 9,61 Kilogramm Schokolade pro Kopf, wobei Schokoladenriegel und Schokoladentafeln in der Beliebtheitsliste an erster Stelle stehen. Die Schweizer sind mit 10,55 Kilogramm die Spitzenreiter unter den Schokoladengenießern, gefolgt von Deutschland und Großbritannien mit 9,57 bzw. 9,45 Kilogramm Schokoladenkonsum.

Die Schokolade setzt Endorphine im Körper frei und sorgt für ein Glücksgefühl. Eine 100 Gramm Tafel Vollmilch-Schokolade hat durchschnittlich 530 Kalorien, während die gesündere Zartbitter-Schokolade nur rund 400 Kalorien beinhaltet. Je höher der Kakaoanteil desto bitterer und gesünder  ist sie. Die Flavonide der Kakaobohne schützen den Körper als Schutz vor den freien Radikalen und dunkle Schokolade sorgt für eine Senkung des Bluthochdrucks.

Das Alkaloid Theobromin der Kakaobohne hat eine anregende Wirkung, erweitert die Blutgefäße und hat eine entspannende Auswirkung auf die glatte Muskulatur. Das Theobromin lindert Hustenbeschwerden und stärkt die Durchblutung. Generell ist Zartbitter-Schokolade wegen des höheren Kakaoanteils gesünder als die beliebte Vollmilchschokolade.  In der Bitterschokolade sind Magnesium, Eisen, Kalzium, Beta Karotin und Vitamine mit ihren positiven Eigenschaften enthalten. Der Nachteil der Schokolade ist der hohe Anteil an Zucker und Fett, weshalb pro Tag maximal eine Tafel genossen werden sollte. Nach dem Schokoladen-Genuss empfiehlt sich eine halbe Stunde sportliche Aktivität wie Zumba, damit die gegessenen Kalorien wieder verbraucht werden.

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