Ohne Handy, Facebook und Konsorten

Ohne Handy, Facebook und KonsortenDas Leben empfand ich vor der Zeit mit Handys, Facebook, Internet und Konsorten als angenehmer ruhiger. Damals in den frühen 1990er-Jahren sehnte ich mich zwar nach Technologien wie in „Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert“ aber heute finde ich unsere Gesellschaft zu übertechnisiert. Die Touchscreens auf der Enterprise waren vor 20 Jahren noch Zukunftsmusik und sind seit November 2007 mit der Einführung des ersten Apple iPhone aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ich trage heute zwar mein Smartphone immer bei mir, habe es mir jedoch angewöhnt es auszuschalten oder in den Flugmodus zu schalten wenn ich unterwegs bin. Unterwegs möchte ich nicht ständig erreichbar sein, mein Facebook-Status aktualisieren oder chatten sondern zum Beispiel bei einem Besuch im heimischen Club Lichtwerk tanzen. Es ist eine echte Erholung nicht erreichbar sein!

said shiripour: das perfekte online business
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Mein erstes Handy war ein Nokia mit Monochrom-Display mit dem man telefonieren und SMS-Nachrichten verschicken konnte, während der Versand von Bildern nur per teurer MMS möglich war. Mit dem Internet bin ich seit dem Jahr 1996 vertraut und kenne noch die Zeiten, wo für jede Einwahl und pro Minute gezahlt werden musste. Damals war das Surfen im Internet per 14400 Baud-Modem ein teures Vergnügen und die Geschwindigkeit gleichte einer lahmen Schildkröte. Ich war bei Compuserve, später AOL Online und dann Lycos. Das World Wide Web der 1990er-Jahre war nagelneu, spannend und bunt.

Meine erste Webseite startete ich im Jahr 1999, die sich mit den Themen Domains, Börse, Liebesgedichten und Weisheiten beschäftigte. Die Homepage würde man heute als Retro bezeichnen, vor allem wegen dem animierten Globus, Gästebuch und Besucherzähler. Erstellt hatte ich die Homepage mit NetObjects Fusion, ein Programm welches sich damals auf der CD eines Computermagazins befand. Wie der Schreibclub in den Anfangsjahren aussah, könnt ihr ebenfalls bei Archive.org nachschauen.

Die heutige Zeit empfinde ich als zu hektisch und zu sehr auf Technik getrimmt. Als es noch kein Facebook, WhatsApp, Tablet und Smartphone gab haben die Menschen öfter miteinander gesprochen. Beziehungen werden heute per SMS oder Facebook beendet, was aus psychologischer Sicht einfach nur unpersönlich und kalt ist. Positive Seiten des Internet sind die zahlreichen Möglichkeiten, neue Leute kennen zu lernen, Geld zu verdienen und Freundschaften aufzubauen. Ich verdiene mein Geld mit der Schreiberei, indem ich Fachtexte, Newsartikel und Testberichte (teste Apps) für Firmenkunden verfasse. So gesehen ist das Internet für mich beruflich sehr wichtig geworden. Privat habe ich im Netz vor allem in Sachen Flirt & Liebe leider schon öfter schlechte Erfahrungen machen müssen.

1 Kommentar

  1. Mir ist es auch oft einfach zuviel. Deswegen habe ich auch gar kein Smartphone; mein Handy kann NICHTS außer telefonieren, und es liegt trotzdem meistens mit leerem Akku in der Schublade.

    Ich habe zwischendurch mal zwei Wochen komplett Internetpause gemacht, und das waren die erholsamsten zwei Wochen der letzten Jahre.

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