Rezension Devil’s Pass

Devil's PassIn der Nacht vom 1.Februar auf den 2.Februar 1959 starb eine Gruppe von neun Studenten an einem Gebirgspass am Osthang des Bergs Cholat Sjachl im Uralgebirge aus heute noch immer ungeklärten Umständen.  Der Gebirgspass wurde später nach dem Expeditionsleiter Igor Djatlow benannt. Das Ereignis wurde als „Unglück am Djatlow-Pass“ weltweit bekannt und wurde vom finnischen Regisseur Renny Harlin als Basis für seinen Horrorfilm „Devil’s Pass“ genutzt um das Ereignis auf seine Weise zu erklären.  Ich habe mir den Film nun per Amazon Prime Instant Video vorgestern angeschaut und fand ihn durchaus gelungen. In dem Film möchte die Studentin Holly zusammen mit Freunden das Geheimnis um den mysteriösen Tod der Studenten vor 50 Jahren lüften. Sie werden davor gewarnt den „Berg der Toten“ zu besteigen, weil dort schon viele Menschen auf unheimliche Weise ihr Leben verloren haben. Zuerst sehen Holly, Denise und ihre Freunde die Expedition noch als Spaß aber bald verbreitet sich Angst in der Gruppe je näher sie dem Standort kommen, wo einst Igor Djatlow und seine Studenten starben.

Sie schlagen ihre Zelte auf und verbringen eine Nacht am Gebirgspass nicht weit entfernt vom Berg Otorten. Am nächsten Morgen vernehmen sie ein Geräusch, als plötzliche eine Lawine auf sie zurollt stirbt Denise und ihr Freund wird stark am Bein verletzt. Holly offenbart in dieser Situation dass Sie mit Matt eine Stahltür im Berg gefunden hat. In diesem Moment sichten sie eine Gruppe Männer, die angeblich helfen wollen aber schließlich das Feuer auf sie eröffnen. Holly gelingt es mit Matts Hilfe die schwere Stahltür zu öffnen und gelangen darüber in ein weit verzweigtes Höhlensystem an deren Ende sich ein Labor befindet mit verbrannten Körpern von Soldaten und uralten Akten. Das Geheimnis um das Unglück am Djatlow-Pass scheint gelüftet, doch dann tauchen plötzlich gefährliche Wesen auf die nach ihren Leben trachten. Zusammen mit Matt kann sich Holly hinter einer robusten Stahltür verschanzen….


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Das Ende will ich jetzt nicht verraten, doch ich muss sagen dass es mir nicht wirklich gefallen hat und die Lösung für das Djatlow-Unglück auch nicht sonderlich weil da ein ungelöstes Ereignis mit einem bis heute unklaren Projekt der US-Navy „verschwurbelt“ wird. Die Qualität des Horrorfilms hat mir gefallen, ebenso die Atmosphäre und die Schönheit der attraktiven Schauspielerinnen. Gedreht wurde er im Stil eines Dokumentarfilms mit verwackelten Aufnahmen, um den Zuschauer in den Bann zu ziehen was bei mir bis zum komischen Filmende auch gelang.

Das reale Ereignis am Djatlow-Pass ist bis heute ein Mysterium und konnte von keinem Wissenschaftler trotz zahlreicher Theorien gelöst werden. Das Volk der Mansen, die im Ural leben warnen jeden der den Otorten betreten möchte vor den Folgen. Nach ihrer Sicht existiert dort eine geheimnisvolle Kraft, die in Ruhe gelassen werden möchte und Geheimprojekte des russischen Militärs sollen dort ebenfalls stattfinden. Immer werden orangefarbene Kugeln gesichtet, die als Raketentests erklärt werden aber viele Einheimische glauben dass es sich um Ufos handeln könnte.

Der Horrorfilm „Devil’s Pass“ kann für 11.99 Euro als DVD erworben oder alternativ bei Amazon Prime Instant Video für 4,99 Euro per Video-Streaming ausgeliehen werden.

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