Rezension zur Serie Halt and catch Fire

Halt and catch Fire

Ich nutze seit rund einem Jahr den VoD-Dienst Amazon Prime Instant Video und entdeckte dort am Mittwoch per Zufall die US-Serie „Halt and catch Fire“, bei der es um die kleine Computerfirma Cardiff Electric geht. Die Serie war zu meiner Überraschung komplett in deutscher Sprache. Im Mittelpunkt steht der ehrgeizige nicht sonderlich vertrauenswürdige visionäre Manager Joe  MacMillan (Lee Pace), der findige Ingenieur Gordon Clark (Scoot McNairy) und die taffe Programmiererin Cameron Howe (Mackenzie Davis). In der ersten Folge fährt Joe auf dem Weg zu seinem neuen Arbeitgeber in Silicon Valley, Cardiff Electric, einen Ameisenbären tot und schafft es  im Vorstellungsgespräch mit dem CEO John Bosworth (Toby Hoss) als Verkaufsmanager eingestellt zu werden.

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Abends in einer Bar lernt Joe die attraktive Cameron kennen mit der er einen kurzen heftigen One Night Stand hat. Er wird bei Cardiff Electric auf Gordon Clark aufmerksam, von dem er in seiner Studienzeit einen beeindruckenden zukunftsweisenden Artikel über freie Computerarchitektur las und ihn sofort damit beauftragt einen neuen leistungsstarken PC zu entwickeln. Der Personal Computer soll schneller als ein IBM-PC sein und als ehemaliger System Builder bei IBM kennt Joe sich mit der Produktpolitik des übermächtigen Konzerns sehr gut aus. Bisher habe ich fünf der zehn Folgen der ersten Staffel gesehen und bin tief beeindruckt.

Angesiedelt ist die Serie im Jahr 1983 als sich die Computerindustrie noch in den Anfängen befand und sich IBM, Microsoft und Apple langsam zu Riesen in der Branche entwickelten. Besonders gefällt mir die resolute hübsche Programmiererin Cameron, die mit ihrer Art immer wieder aneckt und sogar einen nervigen aber untalentierten Softwaremanager rauswirft. Eines Tages nach einem Streit mit ihrer Affäre Joe begegnet ihr Joe’s Vater in seiner Wohnung, wo Sie unangenehme Dinge über ihn und bekommt eine Visitenkarte überreicht.

Sie wird gewarnt, dass Joe in der Vergangenheit alles was er sich aufbaute zerstörte und besitzergreifend sein kann.  Der Ingenieur Gordon gerät mit seiner Frau Donna (Kerry Bishe) immer wieder aneinander aber dann raufen Sie sich wieder zusammen. Donna kann Gordon aus der Patsche helfen, als Cameron vermeintlich wichtige Backup-Disketten durch einen Fehler entmagnetisierte. Doch Cameron beging keinen Fehler sondern wurde von Joe für einen werbewirksamen Artikel in einem Wall Street Magazin perfide hinters Licht geführt.

Spannend finde ich vor allem wie Gordon mit seinem Technikteam versucht den geplanten PC zur Produktionsreife zu bringen, trotz aller technischen und persönlichen Probleme. Bin gespannt wie sich die Geschichte weiterentwickelt, ob es Cameron, Joe und Gordon schaffen ihre Ziele erfolgreich zu erreichen. die vielversprechende Serie kam im Juni 2014 auf den Markt und kostet 3 Millionen US-Dollar pro Folge. Eine zweite Staffel soll sich in Planung befinden. Auf Amazon Prime Instant Video könnt ihr euch die erste Staffel von „Halt and catch Fire“ im Rahmen einer Prime Instant-Mitgliedschaft kostenlos ansehen und die Titelmusik ist für 1,29 Euro erhältlich.

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