Akte X ist wieder da mit neuer Staffel

Die Kultserie Akte X wird bald wieder mit neuen Folgen im Fernsehen zu sehen. Die Hauptrollen der FBI-Agenten Dana Scully und Fox Mulder werden wie früher von Gilian Anderson und David Duchovny übernommen. Die Regie wird mit Chris Carter der Erfinder der kultigen Mysterie-Serie übernehmen und erst mal sechs neue Folgen drehen. Auf Twitter zeigten sich die beiden Schauspieler hoch erfreut wieder ihre Paraderollen spielen zu dürfen. Seit Jahren gab es Gerüchte nach denen die Serie fortgesetzt oder ein dritter Kinofilm gedreht werden sollte.

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Ich als echter Akte X Fan habe mich wie ein Schneekönig gefreut und bin gespannt ob die neuen Folgen die Spannung und Atmosphäre haben werden, wie die Originalserie. Im Jahr 1993 liefen die ersten Folgen im Fernsehen, denen neun Staffeln und die Einstellung der Serie im Jahr 2002 folgten. Den ersten Kinofilm „Akte X – Der Film“ aus dem Jahr 1998 habe ich damals live im Kino gesehen und war begeistert. Der zweite Kinofilm „Akte X – Jenseits der Wahrheit“ war ein Reinfall und die Story war nicht gerade innovativ.  Ich weiß noch ganz genau wie ich ab  Herbst 1994 mit Spannung jede Episode von Akte X verschlang und sogar drei Fangeschichten zur Serie schrieb. Meine Lieblingsfolgen sind bis heute „Die Warnung“, „Täuschungsmanöver“, „Der Kokon“, „Das Labor“, „Seilbahn zu den Sternen“, „Operation Paperclip“ und „Anasazi“ aufgrund ihrer Handlung. Als Mulders erster Informant „Deep Throat (Der Mann mit der tiefen Stimme, hervorragend gespielt von Jerry Hardin) in der letzten Folge (Das Labor) der ersten Staffel erschossen wurde, war ich schon traurig und wartete gebannt darauf wer nach ihm folgen würde. Ich fand die Sprüche wie „Wenn der Hai aufhört zu schwimmen, muss er sterben, also hören Sie nicht auf zu schwimmen, Agent Mulder“ (Folge Täuschungsmanöver) oder „Nichts ist so wie es auf den ersten Blick scheint“ (Folge Täuschungsmanöver) von ihm einfach nur cool.

Der zweite Informant mit dem schlichten Spitznamen Mister X war eiskalt, brutal und nahm kein Blatt vor dem Mund. Er handelte zum Teil im eigenen Interessen. Wie sein Vorgänger starb er ebenfalls und zwar wurde er von den Handlangern des Rauchers ermordet. Der Raucher (auch Krebskandidat genannt) ist ein undurchsichtiger Charakter, der alle Fäden in der Hand zu haben scheint und Mulder gerne Steine in den Weg legt. Zwischen Mulder und ihm entwickelt sich eine Erzfeindschaft. Die Einsamen Schützen sind Mulders erste Anlaufstelle, wenn es um die Beschaffung geheimer Informationen geht und sind drei illustre Gesellen. Gar nicht leiden konnte ich den unehrlichen Typen Alex Krychek, der insgeheim für den Raucher arbeitet und Mulders Vater erschoss.

Was auf jeden Fall nicht in der geplanten zehnten Staffel nicht fehlen darf, sind Ufos und Außerirdische die leider in den letzten Staffeln der Kultserie viel zu kurz gekommen waren. Die heutige Welt bietet genug Stoff für spannende Geschichten, wie zum Beispiel das Rätsel um das mysteriöse Shuttle XB47B welches vom US-Militär eingesetzt wird und geheime Missionen im Weltraum durchführt. Dann wäre da noch das Mysterium um den Denver International Airport (unter dem Komplex soll sich eine unterirdische Basis befinden), der Dulce Underground Base oder die Men in Black. Wir dürfen alle gespannt sein, welche Handlungen die sechs Folgen haben werden. Ich freue mich schon darauf und werde mir bis zur TV-Ausstrahlung die alten Akte X Folgen auf Amazon Prime Instant Video anschauen. Die komplette Serie ist auf DVD mit 56 Discs erschienen und ist für 39,97 Euro erhältlich.

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