Rezension zur Anime-Serie Lastexile

Ich bin auf Netflix zufällig auf die Anime-Serie „Lastexile“ aus dem Jahr 2003 aufmerksam geworden und habe die Serie fast komplett verschlungen. Von den 26 Episoden habe ich 20 Episoden bereits mit Spannung verfolgt und kann die Anime echt empfehlen. Das Anime ist im japanischen Original mit deutschen Untertiteln.

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Handlung
Die Serie handelt von den beiden Teenagern Klaus und Lavie, die seit dem Tod ihrer beiden Väter als Kurier tätig sind und dafür ein Vanship fliegen. Das Vanship ist ein Fluggerät welches mit einem Mineral namens Claudia angetrieben und wie ein Flugzeug gesteuert wird.

Die fiktive Welt Prestale ist der Handlungsort und ist ein Planetensystem, welches aus zwei Planeten besteht. Die beiden Planeten Dysis und Anatoray befinden sich technisch auf dem Level des Dampfzeitalters wie auf der Erde zur Zeiten der Dampfmaschine. Das Planetensystem wurde künstlich erschaffen als Zufluchtsort für die Menschheit, die die Erde wegen der Klimaerwärmung mit Generationraumschiffen, den Exiles, verlassen musste.

Auf Dysis wird das Wetter immer kühler, stürmischer und unwirklicher während auf Anatoray ein akuter Wassermangel herrscht. Die Gilde fungierte als Verwaltungsorgan der beiden Planeten aber entwickelte sich im Verlauf der Jahrhunderte zu einer tyrannischen arroganten Regierung. Die Flüchtlinge aus Dysis geraten mit Anatoray in Konflikt. Die wertvollste Ressource des Planetensystems ist das Mineral Claudia, welches den Vanships und anderen Luftfahrzeugen als Kraftstoff dient. Lavie lebt mit Klaus zusammen, beide sind wie Geschwister und passen aufeinander auf. Klaus steuert das Vanship, während Lavie ihm als Navigatorin und Mechanikerin zur Seite steht.

Eines Tages erhalten sie einen Auftrag mit sieben Sternen, der höchste Priorität hat und werden beauftragt eine wichtige Botschaft zum königlichen Palast zu bringen. Sie geraten mitten in den Krieg hinein, als sie einen abgestürzten Nachrichtenkurier helfen wollen der von den flinken hochgerüsteten sternförmigen Schiffen der Gilde verfolgt wurde. Er bittet die beiden seinen Auftrag zu übernehmen, der darin besteht ein kleines Mädchen mit Namen Alvis Hamilton zum Söldnerschiff Silvana zu bringen. Langsam entwickelt sich eine spannungsgeladene Geschichte in deren Mittelpunkt das Artefakt Exile steht.

Meinung
Ich finde die Story und die grafische Darstellung von Lastexile sehr gelungen. Zwar beginnt die Serie recht lahm aber sofort fing ich Feuer und war begeistert. Schnell gewinnt das Anime mit jeder Episode an Fahrt, da man so manche Hintergründe erfährt und die Charaktere näher kennen lernt. Dank der deutschen Untertitel lernt man nebenbei sogar ein wenig Japanisch, was ein interessanter Nebeneffekt wie schon bei „Shingeki No Kyojin“ ist. Zu Lastexile gibt es sogar Fanartikel, wie das Vanship von Tatiana. Tatiana ist eine etwas mürrische und dennoch liebenswerte Kampfpilotin der Silvana. Auf DVD ist Lastexile als Komplettset in deutscher Sprache erhältlich.  Im Jahr 2011 erschien mit „Lastexile – Fam, the Silver Wing“eine Fortsetzung der Anime-Serie. Was mir neben der Handlung und den Charakteren gefällt, sind die Steampunk Elemente in Lastexile, die mich irgendwie an „20.000 Meilen unter dem Meer“ erinnern.

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