Die Geschichte der Sanduhr

SanduhrDie Geschichte der Sanduhr (Stundenglas) reicht bis in das 14.Jahrhundert zurück aber wann der Zeitmesser genau erfunden wurde, ist nicht vollständig geklärt. Jedoch ist bekannt, dass in Arabien bereits Stundengläser weit verbreitet waren und der Zeitmessung dienten. Im Mittelalter hatten sich Sanduhren fest etabliert und wurden in Kirchen verwendet um die Dauer einer Messe zu kontrollieren.

In der Seefahrt fanden die Sanduhren beginnend mit der Zeit der Hanse eine immer höhere Verbreitung. Auf Schiffen hatten die Uhren eine übliche Laufzeit von 30 Minuten und bedeutete eine Glase.

Die Seeleute mussten damals eine Wache halten und diese dauerte vier Stunden. Wenn das Stundenglas (eigentlich Halbstundenglas) acht mal herumgedreht worden war, kam die Wachablösung und die wachhabenden Seemänner konnten sich unter Deck erholen. Die Schiffsmannschaften besaßen auch kleine Sanduhren mit kürzeren Laufzeiten und diese nannte man schlicht Läufer.
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Rezension zu Shingeki no Kyojin

Rezension zu Shingeki no Kyojin

simple-47526_640-pixabayIch bin ein kleiner Fan von Animes und habe bisher allerdings selten eine Anime-Serie gesehen. Bislang habe ich nur „Die Königin der tausend Jahre“, „Black Lagoon“ und „Saber Rider“ geschaut bzw. gekannt. Dann erzählte mir Michelle, eine Bekannte aus dem Bogensportverein, begeistert von dem neuen Anime-Serienhit „Shingeki no Kyojin“ (Attack on Titan), der sich einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Nachdem ich auf Youtube das Intro und eine Rezension sah packte mich das Interesse. Auf einer Anime-Videoseite schaute ich mir an einem Samstag vor rund zwei Wochen die ersten drei Folgen an einem Stück an. In der Zwischenzeit bin ich bei der 15.Folge und bin mit jeder weiteren Folge gespannt darauf, wie sich die Handlung weiterentwickelt. Man fiebert mit dem Schicksal der Charaktere mit und hofft dass sie beim Kampf gegen die Titanen überleben werden. Meine derzeitigen Lieblingscharaktere sind die taffe witzige Sasha, der strategisch denkende Armin, der mutige Eren und die mitfühlende Mikasa. Ich schaue mir die Folgen im japanischen Original mit englischen Untertiteln an und lerne so nebenbei ein wenig die Sprache des Landes der aufgehenden Sonne. Wirklich bombastisch finde ich das erste Intro und den Soundtrack der Serie sowie die gut durchdachte Story.
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Karten schreiben – aber wie?

Heute möchte ich mal etwas zu einem eher ungewöhnlichen Thema posten – dem Schreiben von Karten. Karten zu schreiben kann unter Umständen ganz schön aufwendig sein, vor allem wenn man gerade nicht die passenden Ideen hat. Die Kunst beim Karten schreiben ist es ja, mit so wenigen Wörtern wie möglich, so viel wie möglich zu sagen. Das verlangt vom Schreiber der Karten natürlich eine gewisse Kreativität und Ausdrucksstärke. Außerdem kommt es darauf an, ob man eine Glückwunsch- oder Einladungskarte schreibt und wie gut man die Person kennt, der man schreiben möchte.

Tipps für das Schreiben von Einladungskarten

Wenn man die Einladungskarten mit der Hand schreiben will, sollte man eine gute Handschrift haben und sich auch etwas mehr Karten besorgen, als man letztendlich versenden möchte. Denn zu oft kommt es leider vor, dass man sich verschreibt oder das die Tinte auf der Karte verschmiert. Wenn man dagegen die Karten online bestellt und dort schon beschriften kann, hat man das Problem nicht. Allerdings kann es dann vorkommen, dass sich Schreibfehler einschleichen, die auf allen Karten zu sehen sind, also auch dort aufgepasst! Gute Kartenhändler schauen jedoch nochmal über das Geschriebene und bessern Fehler aus.
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Lechtenberg, Adolphe: Aus der Mitte

Boden. Etwas kommt aus der Wand, etwas anderes aus der Decke. Vielleicht auf dem Boden nach rechts und links tasten. Wieder an einem Rand hocken. Am Rand ist Erinnerung sichtbar. Raumteile werden durch farbige Zonen getrennt. Graubraun, schwarz, brillantgelb, königs-blau, weiß. Zurückliegt Masse. Gute Nahrung. Vorne ein Tor. Zwei Lippen, deren Ende nicht absehbar ist. Nichts ist absehbar. Augenklar. Man kann die Arme ausbreiten und fliegen, über die weiße Mauer. Nachvornesehen. Heraus aus dem sonntagnachmittäglichen Kuchenduft, der nach dem sonntagmittäglichen Bratenduft zu riechen war. In Gewittergrau mit gezackter Grenze am Horizont. Wohnen? Überall da, wo Gräser wachsen?

© 2001 by Adolphe Lechtenberg

Lechtenberg, Adolphe: Die Frage nach der Bedeutung

Was bedeuten die schwarzen Vierecke auf dem Boden? Bedeuten sie mehr als die silbernen Achtecke dazwischen, oder nicht weniger als der blaue Kreis am mittleren Rand, der unsere Aufmerksamkeit erregt, weil er so zerknittert ist?

Warum bedeutet die Bedeutung soviel, wenn sie nichts bedeutet? Der Sack mit der alten Wäsche muß endlich weggeworfen werden, denn man wird unangenehm berührt vom Getrappel und Gestrampel schmutziger Kinderfüße. Warum läuft die graue Frau durch die Stadt? Hat das etwas zu bedeuten? Könnte das weiße Rautengitter bedeuten, daß viele scharlachrote Dreiecke unnötig sind, aber nur, wenn ihre Oberfläche samtig ist? Ein bierbrauner Ball liegt neben einem glasgrünem Blatt und bedeutet ihm alles, und eigentlich bedeuten die mit Kugelschreiber geschriebenen Seiten ja zunächst im Grunde genommen gar nichts, sondern erlangen erst dann überragende Bedeutung, wenn sie in Maschinenschrift übertragen werden. Sowohl der Sinn als auch das Sinnlose haben eine unergründliche Bedeutung.
Die Flügel einer Fliege bedeuten sehr viel, wenn sie den Flügeln einer silbernen Siamkatze mit schwarzem Fell ähneln, während wir uns bedeutungsvoll viel bedeuten. Möglicherweise bedeutet die orangerote Sphäre nur, daß eine violettgraue Reihe zum goldenen Oval eines hellblauen Himmels im Verhältnis steht. Was bedeuten unsere Stimmen an der Oberfläche anderer Gedanken?

© 2001 by Adolphe Lechtenberg