Der schlaue Fuchs

In seinem kleinen Wäldchen hoch oben über einer abgelegenen Hafenstadt in einem norwegischen Fjord wachte Jannik, der feuerrote Fuchs und schützte die großen und kleinen Tiere vor Gefahren.
Jannik saß wie jeden Tag am Berghang von dem er aus direkt das Geschehen in der Hafenstadt beobachtete und machte sich Sorgen, denn die Behausungen der Menschen kamen immer näher an sein Wäldchen heran.
Viele Hektar Wald waren neuen Häusern schon zum Opfer gefallen und verdrängten die dort lebenden Tiere und verkleinerten das Jagdgebiet der Adler, Füchse und Eulen die hier größtenteils lebten.
Über der Hafenstadt lichtete sich langsam der Nebel machte den Blick frei auf die Menschen, die jetzt ihrem Tagewerk nachgingen. Da bestiegen zwei Fischer ihre Boote, eine Wäscherin schleppte einen Korb schmutziger Wäsche und die vielen anderen verrichteten ebenfalls ihre Arbeit sofern sie eine hatten.

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Grimm, R. Vanessa: Aus dem Leben einer Maus

Es war einmal eine kleine Maus, die lebte in einem winzigen Löchlein am Fuße einer Schule.

Im Sommer war es dort angenehm kühl, im Winter aber fror die Maus, und so sahen wir sie grade in diesem Augenblicke hinter der massiven Holztüre lauern, um einen unwissend netten Menschen abzuwarten, der eben diese zu öffnen vermag und sie schnell ins Gebäude huschen konnte.

Drinnen war es warm, aber voller Schüler und Lehrer, die dem kleinen Tier wahrhaftig wie Riesen erschienen. Leider waren es sehr unmitfühlende Riesen, die in Gesprächen vertieft unbeschwert umher stampften, und um ein Haar wäre das Mäuschen zu Tode getrampelt worden. Durch eine Lücke konnte sie einen Fenstersims und eine darunter stehende Bank am anderen Ende des Korridors erkennen.

Waghalsig rannte sie durch das Gewirr aus Füßen, die größer waren als sie selbst, und erreichte auf wundersame Weise das Fenster unbeschadet. Mit einem Satz sprang sie auf den Sims, wo sie auf den Hinterbeinen stehend mit ihren roten Augen kritisch umherblickte.

„Hey, was bist du denn für eine wundersame Maus?“

Unter ihr kauerte ein kleiner Junge, für einen der Riesen schien er winzig. Er rappelte sich schwerfällig auf und streckte sich, um die Maus auf de Fenstersims zu erspähen.

„Habe keine Angst, kleine Maus. Ich bin der einzige, der dich bemerkt hat, und ich werde wohl auch der einzige bleiben.“ Er lächelte sie an.

„Sie sind so dumm im Kopf, dass sie alles andere im Sinn haben, als dich kleine Maus zu erblicken.“

„Weißt du, kleine Maus, eigentlich sind die gar nicht so böse. Sie sind nur so versessen auf das Große vor ihnen, dass sie das kleine, das Lebendige, fast zu Tode treten.“

Die Maus saß auf dem Schoß des Kindes. Die Bank, auf der der Junge saß, war dreckig und feucht vom Schnee, der schon wieder zu schmelzen begann.

Er gab ihr ein Stück Brot und Käse. Doch sie war ganz still und regungslos, und beobachtete mit regem Interesse, wie hunderte von Kindern einen unglaublichen Spaß dabei hatten, sich zu beschmutzen und erbärmlich vor Kälte zitterten. Eines davon schaute kurz zu ihnen herüber, und blickte gerade Wegs durch sie hindurch in eine Welt weit abseits jeden matschigen Schnees. Doch der Augenblick war sofort verflogen, schon bewarf es einen seiner Mitschüler mit einem braunen Schneeball.

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Dähling, Witburg: Ich werde größer und größer…

Kathy reibt sich ihre Augen vom Schlaf klar und schaut blinzelnd zum Himmel empor. Puh, heute war ist es aber stürmisch, die Äste der Bäume biegen sich hin und her. Sie kann die Wolken gar nicht so schnell zählen, wie sie dort oben weiter fliegen. Der Wind heult mit pfeifenden Geräuschen am Fenster vorbei. An der Dachrinne tanzen die Regentropfen und versammelten sich zu einem großen Rinnsal, was zur Erde fließt.
Sie schaute zum Himmel hoch und hätte gerne Wolken-Fantasie-Bilder in den verschiedenen Formen entstehen lassen. Doch heute klappte es einfach nicht, es zogen immer schneller dicke, fette, dunkle Wolken vorüber.

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Dähling, Sven: Der Junge, der aus der Vergangenheit kam

Stell dir vor ein Kind in deinem Alter kann in jede, in eine andere Zeit reisen. So wie du dir mit deinen Eltern den Urlaubsort aussuchen kannst. Wenn du durch die Zeit reisen könntest, könntest du zu den Dinosauriern, zu den Rittern in ihren Burgen oder in die Zeit reisen, die für dich jetzt noch weit entfernt ist.

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Pauly, Tina: Joschi, Nudel und die Gummibärchenräuber

Tag Leute. Ich bin Joschi. Ihr müsst verdammt stolz sein, dass Ihr mich kennenlernt.
Ich bin nämlich ein hervorragender Detektiv. Ich bin in solchem Maße begabt, dass sich die reichen Leute schon um mich schlagen. Nur damit ich sie beschütze. Die reichen Leute sind in diesem Fall Elisabeth, Maggie, Oskar und ein paar andere aus meiner Klasse. Ich bin in der zweiten. Das ist voll cool, weil die kleinen Gartenzwerge aus der ersten immer ganz neidisch zu uns hoch gucken. Die können ja noch nicht mal bis 32 zählen! Voll peinlich man. Ich kann das. Sogar ganz schnell. Soll ich mal?…nee, besser Ihr lernt das selber.
Also, wo war ich stehen geblieben?! Achja, die reichen Leutchen. Die sind soo reich, dass sie gar nicht alle essen können. Also ich meine die Gummibärchen. Wer viele Gummibärchen hat, ist reich. Am reichsten sind die, die viele rote haben. Die grünen sind nicht so wertvoll. Die schmecken ja nach gar nichts. Ich will nicht sagen, daß ich selbst nicht reich wäre. Das bin ich schon, aber nicht gummibärchenreich sondern lakritzschneckenreich. Das ist auch gut. Niemand außer mir hat Lakritzschnecken. Das dürfen die gar nicht. Das darf nur ich. Weil ich der Oberdetektiv bin.

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