Das Feuer – Beitrag zur Story Creativo

Das Feuer – Beitrag zur Story Creativo

Das Feuer – Meine 4.Geschichte zur Facebook-Gruppe Story Creativo – Kreative Zitategeschichten
Mitten in der Nacht schreckte Stephen wie von der Tarantel gestochen aus seinem Bett auf und stieß an die Decke. „Autsch“, schrie er, als sein Kopf die Unterkante des Buchregals berührte und seine neben ihm liegende Freundin aus den Schlaf riss. „Na los, jetzt aber raus hier!“, schimpfte die schwarzhaarige Rebecca. „Hast du den lauten Knall nicht gehört? Im ganzen Haus hat es gescheppert“, erzählte er schlaftrunken, zog seine Schluffen an und ging auf den Balkon.In der Ferne erblickte er einen Feuerschein, der die ganze Gegend in ein merkwürdiges schimmerndes Licht tauchte. Der Vollmond zeigte sich am kristallklaren Sternenhimmel. Plötzlich spürte er Rebeccas Hände um seine Taille und einen Kuss auf seinen Hals. „Hört sich an, als hätte Nemo eine Bombe oder sowas“, entfuhr es ihr. Stephen schmunzelte. „Schatz, komm wir schauen was da passiert ist“, schlug er vor, küsste Sie und beide warfen sich schnell in Kleidung die greifbar war. Beim Blick auf die Uhr wurde Ihnen bewusst wie früh es war. Kurz nach drei Uhr hatte die Bahnhofsuhr im Wohnzimmer geschlagen.„Das hat hast du aber ganz doof geparkt“, zeigte Rebecca ihren Freund einen Vogel und stieg trotzdem ein. „Kannst du nach hinten gucken und darauf achten, dass ich nicht die Stoßstange des superteuren SUV unseres wohlhabenden Nachbarn berühre?“, bat er. Sie nickte. „Ich soll nach hinten gucken?!“, kommentierte Sie gehässig seinen Wunsch. Nach zehn Minuten war der Kleinwagen endlich aus seiner Parklücke befreit und Stephen drückte das Gaspedal durch. Er folgte dem Feuerschein, düste über die Landstrassen des bergigen Montana und bog in einen steinigen Feldweg ein.

Genervt vom ganzen Gehumpel schaltete Rebecca den CD-Player ein. „Zumba changes my Life, do you feel the same?“, trällerte es aus den Lautsprechern und versetzte Sie in Hochstimmung, während ihr Freund den Weg hinauf bretterte. Der Wagen wurde ordentlich durchgeschüttelt, bis sie endlich oben angekommen waren und am Waldrand ausstiegen. Sie folgten dem mysteriösen grellen Feuerschein, der durch die urigen Bäume schimmerte und spürten mit jedem Schritt tiefer in den Wald eine unglaubliche Hitze. Stephen wischte sich die Schweißperlen von der Stirn, als Rebecca aufschreckte und wie eine Salzsäule stehen blieb. „Was hast du?“, fragte er seine Freundin und hockte sich hinter einen Busch, zog Sie zu sich. „Ich weiss das nicht, dass kommt von alleine.“, stotterte sie wirsch. „Naja, okay aber was ist los?“, bohrte er nach. „Da huschte etwas Riesiges vorbei aber komm, lass uns einfach weitergehen!“, erwiderte die Hübsche und stand auf. Händchenhaltend näherten sich beide langsam aber sicher der Hitzequelle und blieben schließlich an einer Lichtung stehen, die in die Tiefe führte und sich als ein Krater herausstellte. Flammen loderten und umkreisten ein halbrundes silbernes Ding, welches sich zur Hälfte in den Waldboden gebohrt und einen Krater hinterlassen hatte.
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Sei dir nie zu sicher

Sei dir nie zu sicher

Mein dritter Beitrag zur Facebook Geschichten-Gruppe Story Creativo – Kreative Zitategeschichten:

Sei dir nie zu sicher
Sabine fielen die Augen halb zu, als Sie ihren erst wenige Wochen alten Motorroller bestieg und vom Bordstein zurücksetzte. Wie es der Zufall wollte kam gerade ihr schnippiger Chef vorbei. „Warte, wann kriege ich meinen Lohn?“, entfuhr es ihr aus heiteren Himmel. „Donnerstag“, erwiderte Herbert Schmalfisch, der Inhaber der einzigsten Bäckerei am Ort war und als sehr vermögend galt. Sie verdiente als Bäckereifachverkäuferin genug, um sich einmal im Jahr einen kleinen Urlaub leisten zu können und konnte etwas auf die hohe Kante legen. Drei Jahre lang arbeitete die hübsche Dunkelblonde mit den Lachgrübchen und blauen Augen bereits für den Geizhals. Sie setzte den Helm auf, gab Gas und verließ das kleine Kaff Richtung Detmold und fuhr zu ihren Freund. Steffen arbeitete als selbstständiger Tanzfitness-Trainer und hatte seine Leidenschaft dafür vor zwei Jahren entdeckt. „Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?“, dachte Sabine, als Sie das Ortsschild passierte und an seine teils verrückten Choreografien dachte.
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Hahn im Korb – Zweite Zitategeschichte Story Creativo

Hahn im Korb – Zweite Zitategeschichte Story Creativo

Dies ist meine zweite Zitate-Geschichte zur Facebook Geschichtengruppe Story Creativo, wo ich seit etwa zwei Monaten Mitglied und mit Begeisterung dabei bin. Ich hoffe die Geschichte gefällt euch.

Hahn im Korb
Aufgeregt wie ein Kind am ersten Schultag entstieg Steffen dem Schnellzug im Bahnhof Aachen und freute sich auf die bevorstehenden zwei Tage.  „Wer immer tut,was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“, musste er an Henry Fords Worte denken, als er den Bahnsteig betrat. Die Abendsonne schimmerte durch das Glasdach des Bahnhofs hinein und die Leute um ihn herum schauten ihn erwartungsvoll an. Drei Stunden Zugfahrt waren sehr lang. Wortlos ging er an den Leuten vorbei und landete zehn Minuten später im Hostel unweit des Bahnhofs, wo er ein Vierbett-Zimmer gebucht hatte und damit gegenüber einem Hotel ordentlich Geld sparte. Hinter der Rezeption stand eine Brünette um die 30 Jahre alt mit gelockten Haar.

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Begegnungen am Bahnhof – Beitrag zu Story Creativo

Begegnungen am Bahnhof – Beitrag zu Story Creativo

Ich bin seit rund ein Monat Mitglied in der Facebook Autorengruppe mit Namen Story Creativo. In der Gruppe werden von den Mitgliedern wöchentlich Zitate gepostet und daraus dann individuelle Geschichten geschrieben.  Als Besonderheit müssen die Zitate aber nicht alle Zitate in die Story mehr oder weniger sinnvoll eingebunden werden, was zu durchaus lustigen Geschichten führen kann. Auf Grund fehlender Zeit und Ruhe konnte ich an der ersten Zitate-Geschichterunde nicht teilnehmen aber kann nun endlich in der zweiten Runde meinen kreativen Beitrag leisten.
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WIRmachenDRUCK GmbH Schreibwettbewerb

WIRmachenDRUCK GmbH Schreibwettbewerb

SchreibwettbewerbDie Druckerei WIRmachenDRUCK GmbH hat einen Schreibwettbewerb gestartet, der bis zum 15.Januar 2015 läuft und sich an alle interessierten Autoren richtet. Gewünscht wird ein Krimi, Thriller oder Horrorgeschichte. Die Kurzgeschichte sollte auf jeden Fall unheimlich sein und dem Leser einen richtigen Schrecken einjagen. Egal ob es sich um Vampire, Zombies, missglückte Experimente, verrückte Killer oder fiese Außerirdische handelt. Die Handlung muss spannend sein und den Leser in seinen Bann ziehen. Eine feste Vorgabe für die Länge die Geschichte gibt es nicht, doch sollte es sich um eine Kurzgeschichte handeln und es darf nur das eigene Werk eingereicht werden.

Jeder teilnehmende Autor, der mit seiner Kurzgeschichte überzeugen konnte erhält als Dank für seine Teilnahme drei Gratisexemplare der Anthologie. Von den besten Wettbewerbsgeschichten wird eine Anthologie gedruckt. Die Anthologie wird auf der Leipziger Buchmesse 2015 verteilt, damit die Namen der besten Autoren bekannter werden. In der Geschichte darf durch ein Bild mit eigenen Rechten unterstützt werden. Nicht erlaubt sind gewaltverherrlichende, rechtsradikale oder pornografische Inhalte und werden nicht angenommen.
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