Sanduhren – Klassische Zeitmesser im modernen Ambiente

SanduhrSanduhren sind klassische Zeitmesser und gibt es in verschiedenen Ausführungen. Es gibt sie für Kinder, um in Schule oder zu Hause die Zeit beispielsweise beim Zähneputzen zu messen. Oder das Kind ist oft ungeduldig. Dann sieht es anhand einer Sanduhr wie lange es noch dauert, bis es zum Beispiel raus gehen kann zum Spielen. In den meisten Fällen sind Sanduhren aus Kunststoff und haben eine Laufzeit von 1 bis 15 Minuten. Höherwertige Sanduhren bestehen aus Edelstahl. Zum Einsatz kommen sie vor allem in Unternehmen, um die Dauer von Meetings zu begrenzen. Nach einer halben Stunde oder Stunde soll die Sitzung ihren Abschluss finden? Da kann eine Sanduhr sehr hilfreich sein, da bei dieser Art der Zeitmessung jeder Mitarbeiter bereits während der Besprechung ein Gefühl dafür bekommt, wie viel Zeit verstrichen ist. Die großen Ausführungen der Sanduhren sind 50 bis 100 Zentimeter hoch. Vor öffentlichen Gebäuden können diese klassischen Zeitmesser sogar eine Größe von drei bis vier Metern erreichen. Mehr lesen

Die Geschichte der Sanduhr

SanduhrDie Geschichte der Sanduhr (Stundenglas) reicht bis in das 14.Jahrhundert zurück aber wann der Zeitmesser genau erfunden wurde, ist nicht vollständig geklärt. Jedoch ist bekannt, dass in Arabien bereits Stundengläser weit verbreitet waren und der Zeitmessung dienten. Im Mittelalter hatten sich Sanduhren fest etabliert und wurden in Kirchen verwendet um die Dauer einer Messe zu kontrollieren.

In der Seefahrt fanden die Sanduhren beginnend mit der Zeit der Hanse eine immer höhere Verbreitung. Auf Schiffen hatten die Uhren eine übliche Laufzeit von 30 Minuten und bedeutete eine Glase.

Die Seeleute mussten damals eine Wache halten und diese dauerte vier Stunden. Wenn das Stundenglas (eigentlich Halbstundenglas) acht mal herumgedreht worden war, kam die Wachablösung und die wachhabenden Seemänner konnten sich unter Deck erholen. Die Schiffsmannschaften besaßen auch kleine Sanduhren mit kürzeren Laufzeiten und diese nannte man schlicht Läufer.
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